Lettering

Das Thema Handlettering ist mittlerweile ja in aller Munde und trotzdem möchte ich zu Beginn kurz auf die drei Arten eingehen, da ich sehe, dass diese doch immer noch verwechselt werden.

Handlettering

Handlettering an sich bezeichnet die Schönschrift. Diese kann, theoretisch, mit jedem beliebigen Stift „gezeichnet“ werden. Viele Stile haben sich mittlerweile entwickelt und es gibt einen breit gefächerten Katalog an dem man sich bei Inspirationen bedienen kann. Sowohl sehr feine, weite, hohe, dicke und dünne Schriften sind hier vertreten. Verziert wird oft mit „Doodles“, kleinen Bildchen, Fähnchen oder Symbolen. Fürs Handlettering braucht es, streng genommen, keine besonderen Stifte, besonderes Papier, oder sonstiges Zubehör. Weiter unten stelle ich trotzdem mal meine Favoriten vor. 
Kaffee Komposition

Brushlettering

Brushlettering ist im Vergleich zum Handlettering etwas auswendiger. Man benötigt hierfür entweder sogenannte Brushpens, oder einfache Pinsel mit Wasserfarben oder Tusche. Brushlettering kennt mittlerweile auch ganz verschiedene Stile und Jeder wird hier seinen ganz eigenen Stil entwickeln und finden. Oft wird hierbei mit Verzierungen oder Verschnörkelungen gearbeitet und die Buchstaben eher im Sinne der Schreibschrift miteinander verbunden um ein harmonisches Bild zu erzielen. Andere Stile verbinden die Buchstaben nicht und erzeugen damit ein eher raues Schriftbild. Der Schriftziel sollte natürlich immer dem Anlass angepasst sein.
Wahnsinn
Mit Brushlettering und Handlettering in Kombination lassen sich wunderschöne Kompositionen erstellen! Hier kann man perfekt mit Stilbrüchen spielen und so Spannungen erzeugen.
Litte girls with dreams

Kalligrafie

Kalligrafie hat eine sehr lange Geschichte und auch hier gibt es verschiedene Stile. Zur Kalligrafie benötigt man Federhalter und Tinte/Tusche. Sie wirkt sehr fein und kann perfekt für Einladungen oder Namenskärtchen verwendet werden.

Faux Kalligrafie

Wenn man gerade keinen Federhalter zur Hand hat, kann man mit der so genannten Faux Kalligrafie beginnen. Hierbei zieht man mit feinen Stiften im Stil des Federhalters Striche und verstärkt diese anschließend. Hierfür benötigt man allerdings einiges an Übung, um ein gleichmäßig Schriftbild zu erschaffen.
The perfect cupcake

Das richtige Papier

Das Clairefontaine 1821 DCP Druckerpapier* eignet sich hervorragend um mit dem Lettern zu beginnen. Es ist sehr glatt und somit perfekt für die Stifte geeignet. Außerdem ist es verhältnismäßig günstig und da es einzelne Blätter sind kann man sich austoben und misslungenes einfach zerknüllen.
Wer sich schon sicherer ist, für den gibt es auch Notizbücher von Clairefontaine, da hat man dann eine schöne Sammlung, all seiner Lettering Versuche.

Die richtigen Stifte für den Anfang

Ich kann jedem nur wärmstens die Sets von Tombow* (und Frau Hölle) ans Herz legen! Das Beginnerset beinhaltet alle Stifte, die man für den Anfang benötigt.

Weitere Stifte, die ich euch sehr empfehlen kann und wozu man sie benötigt:

Edding 1340 Brushpen*
Der Edding ist ein schöner Brushpen, mit dem man große Letterings perfekt umsetzen kann.

Tombow dual brushpen*
Der Tombow ist dem Edding von Spitzenbreite und Schriftbild sehr ähnlich. Er hat allerdings noch eine schmale Spitze, was besonders für Kompositionen oder kleiner Ausbesserungen perfekt ist.

Tombow Fudenosuke weiche Spitze*
Mein absoluter Liebling! Er schreibt sehr fein, sodass kleine Letterings perfekt aussehen.

Pentel Brush Pen*
Auch der Pentel ist eher feiner und hat eine schmale Spitze.

Copic Multi Liner*
Die Stifte aus der Comic Multi Einer Reihe eignen sich perfekt für schmale Handletterings. Es sind keine Brushpens und es gibt sie in den verschiedensten Strichstärken.

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Workshop

Du möchtest mehr über das Thema Lettering lernen und wie man richtig schön schreibt? Melde dich jetzt für einen Workshop an. ich freue mich auf dich!

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